Kam dir 2025 auch wie ein endlos anstrengendes Jahr vor? Das bildest du dir nicht ein. Laut der Ipsos-Prognoseumfrage 2026 gaben 50 % der Erwachsenen in Europa und Nordamerika an, dass es ein schwieriges Jahr für sie und ihre Familien war. Steigende Kosten, beruflicher Druck und ständige Veränderungen machten den Alltag beschwerlicher als sonst.
Doch dann geschah etwas Unerwartetes.
Obwohl die Menschen auf ein schwieriges Jahr zurückblicken, starten sie mit einem besseren Lebensgefühl in das Jahr 2026. Der Ipsos Glücksreport 2026 zeigt, dass 74 % der Menschen in 29 Ländern angeben, glücklich zu sein, wobei das Glücksgefühl in 25 dieser Länder im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist.
Wie lässt sich dieser Widerspruch also erklären? Und was verrät er darüber, wie sich das Glücksgefühl heute in Europa und Nordamerika entwickelt?
Dies ist der erste Teil einer zweiteiligen Reihe, die dieser Frage nachgeht. Hier betrachten wir den überraschenden Anstieg des Glücksgefühls. In Teil 2 untersuchen wir, was die treibenden Kräfte dahinter sein könnten und wie sich die Definition von Glück im Stillen verändert.
Europa: Ein hohes Glücksgefühl, aber keine Selbstverständlichkeit mehr
Auf den ersten Blick scheint Europa eine Erfolgsgeschichte zu sein. 74 % der Erwachsenen geben an, sich glücklich zu fühlen, womit die Region zu den zufriedensten weltweit gehört – vor der MENA-Region mit 59 % und leicht über der APAC-Region mit 71 %.
Doch wenn du genauer hinsiehst, zeigt sich ein differenzierteres Bild. Es wird nicht nur von wirtschaftlichen Bedingungen geprägt, sondern auch von dem, was Menschen in ihrem Alltag wertschätzen.
Auch von Land zu Land zeigen sich Unterschiede. Im Ipsos-Glücks-Index 2026 stechen die Niederlande heraus, wo etwa 86 % der Erwachsenen angeben, glücklich zu sein, während Frankreich und Italien mit jeweils 75 % und 69 % im europäischen Glücksvergleich weiter unten liegen.
Auffällig sind nicht nur die unterschiedlichen Glücksniveaus, sondern auch die genannten Gründe dafür. Europaweit geben 36 % Familie und Kinder als eine wesentliche Quelle des Glücks an, dicht gefolgt von den 32 %, für die das Gefühl, geschätzt oder geliebt zu werden, am wichtigsten ist. Gleichzeitig geben 52 % an, dass ihre finanzielle Situation zu ihrer Unzufriedenheit beiträgt. Das zeigt: Obwohl Geld die größte Stressquelle bleibt, sind es Beziehungen und emotionales Wohlbefinden, die das Glück am stärksten untermauern.
👉 Glück in Europa bedeutet nicht mehr nur Stabilität, sondern auch das Gefühl, unterstützt, wertgeschätzt und verbunden zu sein.
Nordamerika: Wenn Stabilität kein Wohlbefinden garantiert
In Nordamerika scheint das Bild auf den ersten Blick stabil zu sein. 73 % der Erwachsenen in den Vereinigten Staaten und Kanada geben an, glücklich zu sein, womit die Region im Großen und Ganzen dem globalen Durchschnitt entspricht.
Doch bei genauerem Hinsehen zeichnet sich ein komplexeres Bild ab, das die Spannung zwischen Stabilität und alltäglichem Druck verdeutlicht.
Was die Menschen als Antrieb für ihr Glück angeben, offenbart eine wichtige Veränderung. In Nordamerika geben 36 % Familie und Kinder als eine wesentliche Quelle des Glücks an, während 35 % sagen, dass das Gefühl, geschätzt oder geliebt zu werden, am wichtigsten ist. Emotionale und zwischenmenschliche Faktoren bilden eindeutig den Kern des Wohlbefindens.
Gleichzeitig stellt finanzieller Druck die größte Belastung dar. 58 % geben an, dass ihre finanzielle Situation zu ihrer Unzufriedenheit beiträgt. Daneben nennen 32 % die psychische Gesundheit und 26 % die körperliche Gesundheit. Das deutet darauf hin, dass viele Menschen zwar allgemein zufrieden sind, aber dennoch unterschwelligen Belastungen ausgesetzt sind.
👉 Bei uns geht es bei Glück nicht nur um wirtschaftlichen Erfolg. Genauso wichtig ist das Gefühl, unterstützt und wertgeschätzt zu werden und sich psychisch wohlzufühlen.
Das Muster hinter den Zahlen: Was Menschen wirklich brauchen, um glücklich zu sein
Unabhängig von geografischer Herkunft, Einkommen und Lebensphasen zeigt sich ein einheitliches Bild. In allen 29 untersuchten Ländern sind sich die Menschen einig, worauf es ankommt:
- 37 % sagen, dass das Gefühl, geschätzt zu werden, das Glück fördert
- 36 % geben an, dass familiäre Beziehungen am wichtigsten sind
- 57 % sagen, dass die finanzielle Situation die Hauptursache für Unzufriedenheit ist
Auch das Alter spielt eine Rolle. 82 % der Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren geben an, glücklich zu sein, aber dieser Wert verändert sich im Laufe des Lebens: 74 % bei den 30- bis 39-Jährigen, 76 % bei den 40- bis 49-Jährigen, 73 % bei den 50- bis 59-Jährigen, 72 % bei den 60- bis 69-Jährigen und 76 % bei den über 70-Jährigen. Das zeigt, dass sich das Glücksempfinden entwickelt, anstatt mit dem Alter einfach nur zu- oder abzunehmen.
Die Erkenntnis? Glück dreht sich immer weniger darum, was du erreichst, und mehr darum, wie du dich in deinen Beziehungen und im Alltag fühlst.
Doch wenn sich das Glück ändert, stellt sich die Frage: Warum, und was wird daraus?
➡️ In Teil 2 gehen wir diesem Wandel genauer nach und erklären, warum Glück im Jahr 2026 zunehmend auf alltäglichen Momenten und nicht auf großen Meilensteinen aufbaut.
Quelle: Ipsos Glücks-Report 2026. Basis: 20,512 online befragte Erwachsene im Alter von 18–75 Jahren aus 29 Ländern, befragt im Januar–Februar 2026
Dieser Inhalt wurde unter Verwendung von KI-Technologie übersetzt. Obwohl sichergestellt werden soll, dass er genau ist, können einige Nuancen oder Fehler vorhanden sein. Um das Originalmaterial auf Englisch zu lesen, klicken Sie bitte hier.
