Der Ipsos Education Monitor 2024: Unsere Umfrage rund um schulische Themen

Der Ipsos Education Monitor 2024 wirft einen umfassenden Blick auf die Wahrnehmung von Bildungssystemen rund um den Globus. In 30 Ländern wurden unterschiedliche Stimmen eingefangen, um Stärken, Schwächen und aktuelle Trends im Lernumfeld der Gegenwart sichtbar zu machen. Der Bericht beleuchtet, wie politische, gesellschaftliche und technologische Entwicklungen das Klassenzimmer prägen und welche Erwartungen Menschen an Schulen, Lehrpläne und digitale Werkzeuge knüpfen.  

Im Folgenden liegt unser Schwerpunkt auf den Umfrageergebnissen aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Zuvor geben wir jedoch einen globalen Einblick in die wichtigsten Erkenntnisse der Umfrage. 

 

Die wichtigsten globalen Umfrageergebnisse zum Thema Bildung

Unsere Umfrage vermittelt ein kompaktes Stimmungsbild zur Lage der Bildungssysteme rund um den Globus. Die Studie bündelt Antworten aus fünf Kontinenten und zeigt, wie unterschiedlich – und doch ähnlich – Menschen über Schule und Bildung denken. Die folgenden Zahlen fassen die wichtigsten globalen Umfrageergebnisse zusammen:  

  • 33 % der Befragten beurteilen die Qualität ihres nationalen Bildungssystems als gut, 36 % hingegen als schlecht.
  • 47 % sind der Ansicht, dass sich die Schulqualität seit ihrer eigenen Schulzeit verschlechtert hat – am stärksten äußern dies Befragte in Rumänien, Frankreich und Ungarn.
  • 25 % erwarten, dass technologische Fortschritte künftig eher negative als positive Auswirkungen auf die Bildung haben – das entspricht einem Anstieg um sieben Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.
  • 29 % sehen einen veralteten Lehrplan als größte Herausforderung. Fehlende Finanzierung, überfüllte Klassen und unzureichende Lehrerfortbildung folgen dicht dahinter.
  • In 29 von 30 Ländern unterstützen Mehrheiten ein Verbot sozialer Medien für Kinder unter 14 Jahren. 
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Nationale Einstellungen zum Bildungssystem

Die Ipsos-Umfrage offenbart, mit welchen Erwartungen und Vorbehalten die Befragten in Deutschland, Großbritannien und Frankreich ihrem Bildungssystem gegenübertreten. Sie zeigt, welche Grade an Zufriedenheit oder Kritik vorherrschen und verdeutlicht, wie stark das Vertrauen in Bildungseinrichtungen heute ausgeprägt ist. 

Bei der Frage „Wie würden Sie die Gesamtqualität des Bildungssystems in Ihrem Land bewerten?“ zeigt sich ein deutliches Nord-Süd‐Gefälle: 

  • Großbritannien: 44 % bewerten die Qualität als „gut“.
  • Deutschland: Nur 21 % sehen ihr Schulsystem als „gut“ an.
  • Frankreich: Noch weniger (20 %) vergeben die Bestnote. 

Im Vergleich zu ihrer eigenen Schulzeit äußern sich die Befragten in allen drei Ländern eher skeptisch hinsichtlich der Qualität ihres Bildungssystems: 

  • Großbritannien: 26 % empfinden eine Verbesserung, 26 % sehen keine Veränderung, während 39 % eine Verschlechterung feststellen.
  • Deutschland: 27 % sehen Fortschritte, 17 % konstatieren Stabilität, und 55 % beklagen einen Rückschritt.
  • Frankreich: Nur 13 % berichten von einer besseren Qualität, 12 % attestieren Gleichstand, und 73 % nehmen eine Verschlechterung wahr. 

Schließlich fragten wir: „Verglichen mit Ihrer Jugend – ist es heute härter oder leichter, in Ihrem Land aufzuwachsen?“ Auch hier überwiegt in allen drei Ländern das Gefühl, dass die Herausforderungen zugenommen haben: 

  • Großbritannien: 55 % geben an, es sei heute „härter“ und weitere 22 % meinen, es sei „leichter“.
  • Deutschland: 38 % sagen, es sei „härter“, während es 36 % als „leichter“ empfinden.
  • Frankreich: 65 % empfinden das Aufwachsen als „härter“ und 14 % als „leichter“. 

Diese Werte verdeutlichen: Trotz regionaler Unterschiede herrscht in Deutschland, Großbritannien und Frankreich weitgehender Konsens darüber, dass das Bildungssystem heute anspruchsvoller und für viele nicht mehr in der bekannten Qualität verfügbar ist. 

Umfrage zu den Herausforderungen im heutigen Schulsystem

Ob Lehrinhalte, Ausstattung oder Vorbereitung auf die Berufswelt – in Deutschland, Großbritannien und Frankreich wird das Fundament des Bildungssystems kritisch betrachtet. Die folgenden Umfrageergebnisse ordnen zentrale Baustellen ein und zeigen, wo die Befragten der einzelnen Länder besonderen Handlungsbedarf sehen. 

Vorbereitung auf die Arbeitswelt 

Wie gut Hochschulen auf die Arbeitswelt und Karriere vorbereiten, ist ein Kernmaß für Leistungsfähigkeit. Die Zustimmungswerte fallen zwischen den drei Ländern fast identisch aus. 

  • Großbritannien: 46 % stimmen zu, dass Universitäten Studierende angemessen auf künftige Karrieren vorbereiten.
  • Deutschland: 41 % sehen eine ausreichende Berufsorientierung durch das Hochschulsystem gegeben.
  • Frankreich: 41 % halten die universitäre Vorbereitung für hinreichend. 

Ausstattung und Ressourcen der Schulen 

Die materielle Basis – von Lehrmitteln bis hin zu Laboren – prägt die Unterrichtsqualität unmittelbar. Hier zeigen sich deutliche Spannungen. 

  • Großbritannien: 46 % geben an, dass Schulen und Hochschulen über ausreichende Lehrmittel, Technik und Labore verfügen.
  • Deutschland: Nur 38 % empfinden die Ausstattung ihrer Bildungseinrichtungen als ausreichend.
  • Frankreich: 51 % bestätigen eine angemessene materiell-technische Ausstattung. 

Beitrag zu Chancengleichheit 

Bildung gilt als Motor sozialer Teilhabe – die Einschätzungen dazu fallen jedoch verhalten aus. 

  • Großbritannien: 41 % sind überzeugt, dass das Bildungssystem soziale Ungleichheiten wirksam abbaut.
  • Deutschland: 35 % sehen darin einen relevanten Beitrag zur Chancengleichheit.
  • Frankreich: 39 % attestieren ihrem Schulsystem eine integrative Wirkung. 

Praxisbezug der Lehrinhalte 

Ob schulische Inhalte wirklich Kompetenzen für morgen vermitteln, entscheidet maßgeblich über die Bildungsqualität. Über alle drei Länder hinweg fällt die Bewertung des Praxisbezugs jedoch verhalten aus. 

  • Großbritannien: 40 % halten den Lehrplan für ausreichend berufsorientiert.
  • Deutschland: 30 % sehen in den Lehrinhalten eine gute Vorbereitung auf die Arbeitswelt.
  • Frankreich: 28 % bewerten den Lehrplan als praxisnah und zukunftsgerichtet. 

Die größten Herausforderungen im Schulalltag 

Die Schwerpunkte unterscheiden sich, aber die Tendenz ist ähnlich. Einige Probleme sind in Deutschland, Großbritannien und Frankreich durchgehend an der Spitze. 

  • Veralteter Lehrplan: Deutschland 37 %, Frankreich 27 %, Großbritannien 26 %
  • Überfüllte Klassen: Frankreich 45 %, Deutschland 35 %, Großbritannien 33 %
  • Fehlende Finanzierung: Großbritannien 40 %, Frankreich 31 %, Deutschland 17 %
  • Unzureichende Lehrerfortbildung: Deutschland 28 %, Frankreich 27 %, Großbritannien 16 %
  • Ungleicher Zugang zu Bildung: Deutschland 28 %, Frankreich 19 %, Großbritannien 17 % 

Neben diesen Hauptproblemen wurden im Rahmen der Umfrage weitere Problemfelder genannt. Dazu zählten die Qualität der schulischen Infrastruktur, Fragen von Sicherheit und Schutz im Schulumfeld und der Umgang mit neuen Technologien und generativer KI. Auch über das Wohlbefinden des Personals, Schulabbruchquoten und politisch-ideologische Einflüsse wurde debattiert. In Deutschland, Großbritannien und Frankreich spielten diese Themen zwar ebenfalls eine Rolle, blieben im Vergleich zu den oben genannten Schwerpunkten jedoch weniger ausschlaggebend.  

Niño de espaldas escribiendo en una pizarra, concentrado en resolver un problema matemático en clase.

Umfrageergebnisse zum Thema „Bildung und Technologie“

Digitale Werkzeuge und KI prägen längst den Schulalltag – doch wie stark sie Bildung verbessern oder belasten, wird in Europa unterschiedlich gesehen. Deutschland, Großbritannien und Frankreich zeigen dabei ein breites Spektrum zwischen technikoffen, abwartend und skeptisch. 

Erwartete Auswirkungen technologischer Fortschritte 

Digitale Innovationen verändern Unterricht, Prüfungspraxis und die Rollen von Lehrenden und Lernenden. Zwischen Aufbruch und Vorsicht geht es darum, welchen Einfluss die neuen Technologien auf den Lernalltag haben. Hier reichten die Antwortmöglichkeiten von „mehr positiv als negativ“ über „neutral“ und „kein Einfluss“ bis „mehr negativ als positiv“. 

  • Großbritannien: 20 % mehr positiv, 31 % neutral, 4 % keine Auswirkung, 26 % mehr negativ
  • Deutschland: 22 % mehr positiv als negativ, 34 % neutral, 3 % keine Auswirkung, 29 % mehr negativ als positiv
  • Frankreich: 14 % mehr positiv, 29 % neutral, 4 % keine Auswirkung, 37 % mehr negativ 

Nutzung von ChatGPT im Unterricht 

Rund um KI im Klassenzimmer geht es weniger um Technikbegeisterung als um klare Leitplanken. Die Frage, ob ChatGPT in Schulen grundsätzlich verboten werden sollte, spaltet die Öffentlichkeit. 

In Großbritannien tendiert die Stimmung zu restriktiveren Regeln: 42 % befürworten ein ChatGPT-Verbot an Schulen, 29 % sprechen sich dagegen aus. In Deutschland fällt das Bild ausgewogener aus – 38 % sind für ein Verbot, 35 % lehnen es ab – häufig mit dem Hinweis, dass klare pädagogische Leitplanken entscheidender seien als pauschale Verbote. Frankreich zeigt die strengste Haltung: 51 % sind für ein Verbot, 25 % dagegen. 

Sollten Smartphones in der Schule verboten werden? 

Bei Smartphones steht weniger die Technologie selbst im Mittelpunkt als die Frage nach Konzentration, Unterrichtsruhe und Grenzen. Entsprechend wird über generelle Verbote im Schulkontext diskutiert. In Großbritannien befürwortet eine deutliche Mehrheit von 60 % ein Verbot, während 26 % dagegen sind. In Deutschland fällt die Zustimmung mit 52 % moderater aus – 33 % stehen dem ablehnend gegenüber. Am klarsten positioniert sich Frankreich, wo 75 % für ein Verbot stimmen und 15 % es ablehnen. 

Social Media Verbot für unter 14-jährige 

Bei sozialen Netzwerken stehen Schutz, Reife und die gemeinsame Verantwortung von Elternhaus und Schule im Vordergrund. Diskutiert werden Leitlinien, die nicht an der Schulpforte enden, sondern auch den privaten Alltag abbilden. In Großbritannien befürworten 63 % ein Verbot für unter 14-Jährige, 27 % lehnen es ab. In Deutschland ist die Haltung geteilt: 40 % sprechen sich für ein Verbot aus, 42 % dagegen. Frankreich verfolgt den strengsten Kurs – 80 % unterstützen ein Verbot, 13 % stehen dem ablehnend gegenüber. 

Erwartungen an die Lehrkräfte

Wer trägt im Schulalltag wofür die Hauptverantwortung – Schule und Lehrkräfte oder das Elternhaus? Der Ipsos Education Monitor ordnet diese Rollen entlang zentraler Aufgaben neu ein und zeigt, wo klare Zuständigkeiten erwartet werden und wo Kooperation gefragt ist. Im Kern werden curriculare und schutzbezogene Bereiche überwiegend der Schule zugeschrieben, während erzieherische Themen häufiger im Elternhaus verortet sind. Dazwischen liegen Felder, in denen sich die Verantwortung bewusst teilt. 

Primäre Schul- und Lehreraufgaben 

Wo verbindliche Standards, Aufsicht und professionelle Expertise gefragt sind, sehen die Befragten die Hauptzuständigkeit deutlich bei der Schule und den Lehrkräften. 

  • Grundkompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen): Frankreich 82 %, Deutschland 71 %, Großbritannien 65 %
  • Berufsorientierung: Großbritannien 76 %, Frankreich 72 %, Deutschland 71 %
  • Digitale Kompetenz & Online-Sicherheit: Großbritannien 62 %, Frankreich 61 %, Deutschland 57 %
  • Mobbing bekämpfen: Großbritannien 73 %, Deutschland 64 %, Frankreich 62 % 

Aufgaben, die überwiegend die Eltern übernehmen sollten 

Bei persönlichen Haltungen, Gesundheit und Wertevermittlung sehen die Befragten die Verantwortung mehrheitlich im Elternhaus.  

  • Mentales Wohlbefinden sicherstellen: Frankreich 74 %, Großbritannien 71 %, Deutschland 70 %
  • Moralische & ethische Werte: Großbritannien 76 %, Deutschland 71 %, Frankreich 70 %
  • Religiöse Werte: Frankreich 72 %, Großbritannien 59 %, Deutschland 57 %
  • Umgangsformen & Höflichkeit: Großbritannien 85 %, Frankreich 83 %, Deutschland 76 %
  • Sexualerziehung: Frankreich 59 %, Großbritannien 51 %, Deutschland 46 % 

Geteilte Verantwortungsbereiche 

In alltagsnahen Entwicklungsfeldern erwarten hingegen viele ein Zusammenspiel von Schule und Elternhaus. Dabei ergänzen sich klare Impulse aus dem Unterricht und die kontinuierliche Begleitung im Familienalltag. 

  • Soziale Kompetenzen fördern: Deutschland (Schule: 28 %, Eltern: 63 %), Großbritannien (Schule: 27 %, Eltern: 65 %), Frankreich (Schule: 40 %, Eltern: 53 %) 
  • Lesefreude wecken: Deutschland (Schule: 34 %, Eltern: 55 %), Großbritannien (Schule: 30 %, Eltern: 63 %), Frankreich (Schule: 47 %, Eltern: 49 %) 
  • Hausaufgaben beaufsichtigen: Deutschland (Schule: 28 %, Eltern: 61 %), Frankreich (Schule: 24 %, Eltern: 72 %), Großbritannien (Schule: 20 %, Eltern: 74 %)
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Umfrage zum Schulklima in den drei Ländern

Wie sicher und inklusiv Schulen erlebt werden, prägt Vertrauen und Lernatmosphäre gleichermaßen. In Großbritannien sagen 42 %, dass Schulen derzeit sichere Räume frei von Gewalt und Mobbing bieten; in Deutschland sind es 27 % und in Frankreich 26 %. Zugleich attestieren 64 % der Befragten in Großbritannien, dass Schulen Vielfalt und Unterschiede unter Lernenden willkommen heißen; in Frankreich liegt dieser Zustimmungswert bei 49 % und in Deutschland bei 41 %.  

Damit fällt das Sicherheitsgefühl in Deutschland und Frankreich spürbar zurück, während die Wahrnehmung von Vielfalt insbesondere in Großbritannien positiver ausfällt. Die Differenz zwischen Sicherheits- und Inklusionsbewertung legt nahe, Präventionsarbeit gegen Mobbing und Gewalt gezielt auszubauen und parallel Kompetenzen im Umgang mit Diversität zu stärken. 

Lücken im Lehrplan: Wo der Unterricht aus Sicht der Bevölkerung zu kurz greift

Die Ergebnisse zeigen, in welchen Bereichen der Lehrplan aus Sicht der Befragten „zu wenig Raum“ bietet. So wird sichtbar, welche Kompetenzfelder besonders häufig als ausbaufähig gelten und wo gezielt nachgesteuert werden sollte. Der Vergleich zwischen Deutschland, Großbritannien und Frankreich verdeutlicht zudem, ob es sich um länderübergreifende Lücken oder um nationale Besonderheiten handelt. 

  • Kritisches Denken: Frankreich 62 %, Deutschland 59 %, Großbritannien 43 %
  • Neugier fördern: Frankreich 60 %, Deutschland 58 %, Großbritannien 42 %
  • Kreativität entwickeln: Frankreich 58 %, Deutschland 54 %, Großbritannien 40 %
  • Allgemeine Skills (z. B. Kommunikation, Organisation): Frankreich 60 %, Deutschland 58 %, Großbritannien 47 %
  • Wohlbefinden der Schüler: Deutschland 55 %, Frankreich 52 %, Großbritannien 35 %
  • Neue Technologien (z. B. KI, Coding): Deutschland 51 %, Frankreich 38 %, Großbritannien 32 %
  • Grundfertigkeiten (Lesen, Schreiben & Rechnen): Frankreich 59 %, Deutschland 50 %, Großbritannien 35 %
  • Zusammenarbeit unter Lernenden: Frankreich 52 %, Deutschland 51 %, Großbritannien 28 % 

In der Tendenz wird deutlich: Wesentliche Zukunftsfähigkeiten kommen im Unterricht vielerorts zu kurz. Gefragt ist eine ausgewogene Kombination aus Basisfertigkeiten und Kompetenzen, die für die veränderte Arbeits- und Lebenswelt verlangt werden. Dafür braucht es Lehrpläne, die klare Prioritäten setzen und den Praxisbezug stärken. 

Fazit unserer Umfrage zu den Bildungssystemen der Länder

Der Ipsos Education Monitor 2024 zeichnet ein klares Stimmungsbild: Die Menschen wünschen sich Bildungssysteme, die solide Grundlagen sichern und zugleich konsequent auf Zukunftskompetenzen ausrichten. Deutschland, Großbritannien und Frankreich teilen ähnliche Sorgen – von Modernisierung der Lehrpläne über Ausstattung und Personal bis zu klaren Leitplanken für digitale Technologien. Auffällig ist der Ruf nach mehr Verlässlichkeit: kleinere Klassen, stabile Finanzierung, systematische Lehrerfortbildung und ein schlüssiges Digital-Konzept vom Einsatz von KI bis zu Smartphone-Regeln. Zugleich zeigen die Ergebnisse, dass die Verantwortung zwischen Schule und Elternhaus präziser geklärt und im Alltag kooperativ gelebt werden muss.

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