Würden Sie für den Fußball Ihren Terminkalender freihalten? Ihre Abendplanung nach dem Anpfiff richten? Für ein weiteres Spiel extra lange aufbleiben? Oder würden Sie sich lieber ganz entspannt am nächsten Morgen die Highlights ansehen – oder das Turnier komplett an sich vorbeiziehen lassen? Jeder hat seine eigene Taktik.
Als die Vorfreude auf das größte Fußballturnier des Sommers ihren Höhepunkt erreichte, luden wir Ipsos iSay-Mitglieder in Kanada, den USA, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien zu einer Umfrage ein. Wir wollten wissen, wie sie den Wettbewerb verfolgen werden. Von den Sehgewohnheiten bis hin zu den Traditionen am Spieltag – die Antworten zeichnen ein spannendes Bild von Fußballfans mit ganz unterschiedlichen Plänen für die kommenden Wochen.
Wer verfolgt jedes Spiel?
Für fast jedes vierte Ipsos iSay-Mitglied (24 %) gilt bei diesem Turnier das Motto: ganz oder gar nicht. Sie möchten so viele Spiele wie möglich verfolgen – ganz gleich, wer auf dem Platz steht. Jede Partie bietet eine neue Chance auf überraschende Ergebnisse, spektakuläre Tore oder Momente, über die man noch in Jahren sprechen wird.
Wenn der Ball rollt, sind sie dabei. Diese Begeisterung war in den befragten Ländern jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt. Ipsos iSay-Mitglieder in Italien (29 %), Frankreich (28 %) und dem Vereinigten Königreich (28 %) gaben am häufigsten an, so viele Spiele wie möglich verfolgen zu wollen. Dicht darauf folgten die USA (27 %) und Spanien (25 %), während Mitglieder in Deutschland (21 %) und Kanada (15 %) seltener ein lückenloses Fußballprogramm planten.
Jedes Spiel verfolgen – oder nur das eigene Nationalteam?
Man muss nicht jedes Spiel sehen, um das Turnier zu genießen. Einundzwanzig Prozent der Mitglieder gaben an, dass sie vor allem dann einschalten, wenn ihr eigenes Nationalteam auf dem Platz steht. Für sie sind die größten Momente nicht zwingend das Finale oder die K.-o.-Runde. Es sind vielmehr die Spiele, die eine ganze Nation vereinen.
Dann gibt es noch eine weitere Gruppe, die einen flexibleren Ansatz wählt. Jedes fünfte Mitglied (20%) gab an, das Turnier hauptsächlich über Highlights und Zusammenfassungen zu verfolgen und sich die besten Momente genau dann anzusehen, wenn es zeitlich am besten passt.
Und die vielleicht größte Überraschung? Mehr als ein Viertel der Ipsos iSay Mitglieder (28%) hatte gar nicht vor, das Turnier zu verfolgen.
Auch hier zeigte sich von Land zu Land ein unterschiedliches Bild. Mitglieder in den USA (42 %) und Kanada (39 %) gaben am häufigsten an, das Turnier nicht zu verfolgen, während Mitglieder in Frankreich (19 %) unddem Vereinigten Königreich (21 %) am seltensten darauf verzichten wollten. Italien (29 %), Spanien (27 %) und Deutschland (23 %) lagen im Mittelfeld.
Wenn es ans Zuschauen geht, bleibt ein Bildschirm der klare Favorit
Streaming mag die Art und Weise, wie wir Filme und Serien schauen, verändert haben, und gibt den Zuschauern mehr Kontrolle darüber, wann, wo und wie sie zuschauen. Untersuchungen von Ipsos zeigen, dass die Wahl der Inhalte zunehmend vom Kontext bestimmt wird – einschließlich Zugang, Publikum und täglichen Routinen – und weniger von traditionellen, linearen Sehgewohnheiten. Aber beim Fußball scheint das anders zu sein: Von den Mitgliedern, die einschalten möchten, gaben 68 % an, dass das klassische Fernsehen weiterhin ihre erste Wahl sei. Streaming-Dienste folgten mit 17 %, während 9 % angaben, sich hauptsächlich auf Highlights in den sozialen Medien zu verlassen.
Ein Blick auf den internationalen Vergleich zeigt: Das klassische Fernsehen ist bei den Ipsos iSay-Mitgliedern in dem Vereinigten Königreich (75 %), Frankreich (71 %), Italien (71 %) und Spanien (70 %) besonders beliebt. Kanadische Mitglieder zeigen die stärkste Vorliebe für Streaming-Dienste (28 %), während die Befragten in den USA am häufigsten auf Social-Media-Highlights (40 %) statt auf traditionelle Übertragungswege setzen.
Wenn jede Sekunde zählt, verfolgen viele Ipsos iSay-Mitglieder das Geschehen am liebsten live.
Fußball geht weit über das eigentliche Spiel hinaus
Fußball endet nicht immer mit dem Schlusspfiff. Fast ein Drittel der Mitglieder (32%) plante, eine Watchparty zu veranstalten oder zu besuchen. So wurden die Spiele zu einem perfekten Anlass, um mit Familie und Freunden zusammenzukommen. Dieser Gemeinschaftssinn war in Frankreich besonders ausgeprägt: Hier planten 60% der Mitglieder eine Watchparty, gefolgt von Spanien (49%) und Italien (41%). Die Mitglieder in Deutschland und Kanada ließen es hingegen etwas ruhiger angehen.
Andere brachten mit Tippspielen (16%) etwas mehr Spannung ins Spiel, während 13% planten, Fanartikel zu kaufen, Wetten abzuschließen oder sich in den sozialen Medien auszutauschen. Tippspiele waren in Spanien (31%) und Deutschland (28%) besonders beliebt. Die Mitglieder in Spanien (22%) kauften zudem am häufigsten offizielle Fanartikel.
Aber ein Ergebnis stach besonders hervor. Fast die Hälfte der Ipsos iSay-Mitglieder (45 %) wählte „Nichts davon“. Keine Tippspiele. Keine Fanartikel. Keine Online-Debatten. Manchmal reicht es völlig aus, einfach nur Fußball zu schauen.
Vier Jahre später: Hat sich etwas verändert?
Für viele Mitglieder ist die Begeisterung ungebrochen. Die Hälfte der Befragten (50 %) gab an, dass sie sich für dieses Turnier genauso interessieren wie vor vier Jahren in Katar 2022. Gleichzeitig zeigten sich 30 % sogar noch begeisterter, während 20 % von einem gesunkenen Interesse berichteten.
Die Begeisterung variierte je nach Land. Mitglieder in Kanada (45 %) und den USA (47 %) gaben am häufigsten an, dass ihr Interesse im Vergleich zu vor vier Jahren gestiegen sei. Bei Mitgliedern in Frankreich (57 %) und dem Vereinigten Königreich (56 %) blieb die Vorfreude hingegen am häufigsten unverändert. Italien stach als das Land mit dem höchsten Anteil an Mitgliedern hervor, die angaben, weniger interessiert zu sein als beim vorherigen weltweiten Fußballturnier (28 %).
Dies zeigt: Auch wenn die Art und Weise, wie unsere Mitglieder Fußball erleben, unterschiedlich sein mag, nimmt das Turnier selbst weiterhin einen besonderen Platz im Kalender vieler Menschen ein.
Ein Fußballturnier. Viele Möglichkeiten, es zu erleben.
Was wir an Ipsos iSay besonders schätzen, ist zu entdecken, wie unterschiedlich unsere Mitglieder ein und dasselbe Ereignis wahrnehmen. Diese Umfrage hat uns genau das wieder einmal wunderbar vor Augen geführt. Zudem bot sie uns die schöne Gelegenheit, wieder mit Mitgliedern in Kontakt zu treten, von denen wir schon länger nichts mehr gehört hatten. Fußball bringt Menschen einfach zusammen – sei es gemeinsam vor dem Fernseher, beim Public Viewing oder sogar durch eine Umfrage.
Ganz gleich, ob Sie jedes Spiel verfolgen, Ihre Nationalmannschaft anfeuern, sich die Highlights ansehen oder dieses Turnier auslassen: Jede Perspektive bereichert die Diskussion.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viele Ipsos iSay Mitglieder wollten jedes Spiel des globalen Fußballturniers 2026 verfolgen?
Laut der Umfrage von Ipsos iSay wollten 24% der Mitglieder so viele Spiele wie möglich verfolgen. Damit sind sie die treuesten Fans in unserer Community.
Wie wollten die meisten Ipsos iSay Mitglieder das globale Fußballturnier 2026 verfolgen?
Das klassische Fernsehen blieb die beliebteste Option, wobei 68 % der Mitglieder planten, die Spiele im TV zu verfolgen, gefolgt von Streaming-Diensten (17 %) und Social-Media-Highlights (9 %).
Welche Länder verfolgten am ehesten jedes Spiel des Globalen Fußballturniers 2026?
Ipsos iSay Mitglieder in Italien (29 %), Frankreich (28 %) und dem Vereinigten Königreich (28 %) hatten am häufigsten vor, so viele Spiele wie möglich zu sehen.
Welche Länder wollten das globale Fußballturnier 2026 am wenigsten verfolgen?
Mitglieder in den USA (42 %) und Kanada (39 %) gaben am häufigsten an, das Turnier nicht verfolgen zu wollen, während Frankreich (19 %) und das Vereinigte Königreich (21 %) den geringsten Anteil an Nicht-Zuschauern aufwiesen.
Quelle: Ipsos iSay Umfrage zum internationalen Fußballturnier. Basis: 1.630 Online-Erwachsene im Alter von 18–75+ in den USA, Kanada, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien, befragt vom 19. Mai bis 10. Juni 2026.
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