Für etwas so Alltägliches hat das Selfie im Laufe der Jahre für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Ist es ein Weg, sich selbst auszudrücken? Erlebnisse zu teilen? Wichtige Momente festzuhalten? Oder ist es im Smartphone-Zeitalter schlichtweg zur Gewohnheit geworden?
Passend zum Nationalen Selfie-Tag am 21. Juni haben wir Ipsos iSay-Mitglieder und Besucher in ganz Europa und Nordamerika zu ihren Selfie-Gewohnheiten befragt. Was motiviert sie, Selfies aufzunehmen? Wann ist ein Selfie es wert, geteilt zu werden? Und behält das Selfie in einer Welt der ständigen Social-Media-Trends eigentlich noch seinen ursprünglichen Stellenwert?
Um diese Fragen zu beantworten, werfen wir zunächst einen Blick darauf, wer überhaupt noch zur Frontkamera greift.
Mehr scrollen als Selfies?
Obwohl sie in den sozialen Medien allgegenwärtig sind, gehören Selfies nicht für jeden zum Alltag. Tatsächlich sagen mehr als 4 von 10 Ipsos iSay-Mitgliedern und Besuchern, dass sie selten Selfies machen – dies war die häufigste Antwort in unserer Umfrage zur Frage des Tages.
Dieses Ergebnis stellt die Annahme infrage, dass Selfies eine universelle Social-Media-Gewohnheit sind. Auch wenn sie online leicht zu finden sind, scheinen viele Mitglieder und Besucher sehr wählerisch zu sein, wann und ob sie überhaupt welche aufnehmen.
Ein Selfie wert?
Unter den Mitgliedern und Besuchern von Ipsos iSay, die Selfies aufnehmen, sticht ein Motiv ganz besonders hervor.
Fast ein Drittel (32 %) gibt an, Selfies zu machen, um Erinnerungen an besondere Momente festzuhalten – damit ist dies der Hauptgrund für den Griff zur Kamera. Dieser Wert liegt deutlich über dem Anteil derer, die Selfies aufnehmen, um Erlebnisse mit Freunden oder Followern zu teilen (9 %), oder weil sie sich selbstbewusst fühlen und sich ausdrücken möchten (7 %).
Die Ergebnisse zeigen, dass Selfies für viele Mitglieder und Besucher weniger als Social-Media-Statement dienen, sondern vielmehr dazu, eine Erinnerung zu bewahren.
Von der Galerie in den Social Feed
Die Gründe, ein Selfie zu machen, decken sich nicht zwangsläufig mit den Gründen, es zu teilen.
Auf die Frage, was jemanden am ehesten dazu bewegt, ein Selfie zu posten, gaben 35 % der Ipsos iSay Mitglieder und Besucher an, sich an einem besonderen Ort oder bei einem Event zu befinden, was dies zur häufigsten Antwort macht. Ob Urlaub, Konzert, Hochzeit oder ein anderes unvergessliches Erlebnis – das Umfeld ist entscheidend. Weitere 26 % geben an, dass Menschen am ehesten ein Selfie posten, wenn sie einen persönlichen Moment teilen möchten, was darauf hindeutet, dass Selfies oft mit Erlebnissen verknüpft sind, die es wert sind, mit anderen geteilt zu werden.
Zusammen machen diese beiden Antworten mehr als 6 von 10 Nennungen aus. Dies unterstreicht die Tatsache, dass der Kontext wichtiger ist als das Foto selbst.
Gutes Aussehen schadet nicht
Selfies werden natürlich schon lange mit Selbstbewusstsein und dem eigenen Selbstbild in Verbindung gebracht. Auch die Mitglieder und Besucher von Ipsos iSay bestätigen diesen Zusammenhang, wobei jeder Fünfte (20 %) angibt, dass Menschen am ehesten ein Selfie posten, wenn sie sich selbstbewusst fühlen oder gut aussehen.
Das ist ein beachtlicher Anteil, der jedoch hinter den Motiven zurückbleibt, die mit besonderen Erlebnissen, Veranstaltungen und persönlichen Momenten zusammenhängen.
Wie steht es um Filter und Trends?
Angesichts des Einflusses von Social-Media-Trends sticht ein Ergebnis besonders hervor. Nur 6 % der Ipsos iSay Mitglieder und Besucher glauben, dass Menschen Selfies am ehesten wegen Trends, Filtern oder der Ästhetik posten.
Mit anderen Worten: Auch wenn Filter und virale Trends die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, verbinden Mitglieder und Besucher das Posten von Selfies viel eher mit bedeutungsvollen Momenten als mit dem neuesten Online-Hype.
Befindet sich die Selfie-Kultur im Wandel?
Ein weiteres Ergebnis ist durchaus bemerkenswert. Dreizehn Prozent der Ipsos iSay Mitglieder und Besucher glauben, dass Menschen weniger Selfies posten als früher. Für sich genommen mag diese Zahl nicht besonders hoch erscheinen. Betrachtet man sie jedoch im Zusammenhang mit der Erkenntnis, dass mehr als 4 von 10 Personen selbst nur selten Selfies machen, ergibt sich eine interessante Perspektive. Vielleicht ist das Selfie gar nicht verschwunden – es wird nur bewusster eingesetzt.
Anstatt jeden Moment des Alltags zu dokumentieren, werden Selfies zunehmend für besondere Anlässe aufgespart – Momente, die unvergesslich genug sind, um sie festzuhalten, und bedeutungsvoll genug, um sie mit anderen zu teilen.
Lächeln Sie – Sie sind Teil der Ergebnisse
Kamen Ihnen einige dieser Erkenntnisse bekannt vor? Ganz gleich, ob Sie nur selten Selfies machen oder diese für die ganz besonderen Momente im Leben aufsparen: Sehr wahrscheinlich haben Sie sich in den Ergebnissen ein Stück weit wiedererkannt.
Die nächste Studie könnte Meinungen wie Ihre widerspiegeln. Werden Sie Teil von Ipsos iSay: Teilen Sie Ihre Ansichten, prägen Sie zukünftige Trends und erhalten Sie Prämien für Umfragen zu den Themen, die Ihnen am wichtigsten sind.
*Diese Ergebnisse repräsentieren die Website-Besucher von Ipsos iSay in Deutschland, durchgeführt vom 16. - 19. Juni 2026, und spiegeln möglicherweise nicht die Meinung der Gesamtbevölkerung wider.
Dieser Inhalt wurde unter Verwendung von KI-Technologie übersetzt. Obwohl sichergestellt werden soll, dass er genau ist, können einige Nuancen oder Fehler vorhanden sein. Um das Originalmaterial auf Englisch zu lesen, klicken Sie bitte hier.
