Der 69. Eurovision Song Contest, der in Basel (Schweiz) stattfand, endete mit einer Vielzahl schillernder Auftritte, unerwarteter Ergebnisse und sogar einem Hauch von Kontroverse. Die Ipsos iSay-Community fieberte dem Ausgang – wie ganz Europa – entgegen und hatte im Vorfeld ihre Favoriten vorhergesagt*. Doch das Ergebnis zeigte einmal mehr, dass der Eurovision Song Contest für seine Unvorhersehbarkeit bekannt ist.
Vor dem ersten Ton
Die Vorhersagen der Ipsos iSay-Community vor dem Wettbewerb hoben einige Favoriten hervor:
- Frankreich (Louane – „Maman“)
Eine gefühlvolle Ballade schien vielversprechend – Louane führte mit 15,5 % die iSay-Prognosen an.
- Schweden (KAJ – „Bara bada bastu“) & Vereinigtes Königreich (Remember Monday – „What The Hell Just Happened?“)
Beide Beiträge lagen mit jeweils 14,2 % gleichauf auf dem zweiten Platz der Prognosen. Schwedens augenzwinkernde Ode an die Saunakultur und der genreübergreifende Pop-Song aus dem Vereinigten Königreich sorgten im Vorfeld für viel Gesprächsstoff.
- Niederlande (Claude – „C’est La Vie“) & Spanien (Melody – „Esa diva“)
Diese Länder lagen mit 5,5 % bzw. 5 % in den Vorhersagen etwas abgeschlagen zurück.
Der Verlauf des Eurovision-Abends
Im großen Finale am Samstag, dem 17. Mai, in der St. Jakobshalle traten 26 Acts gegeneinander an. Das musikalische Spektrum reichte von klassischen Balladen bis zu energiegeladenen Pop-Hymnen und zeigte einmal mehr die kulturelle Vielfalt Europas. Doch das Ergebnis wich deutlich von den Prognosen ab.
- Österreich (JJ – „Wasted Love“)
In einer überraschenden Wendung gewann der Countertenor der Wiener Staatsoper mit seiner Opern-Ballade den Contest und holte 436 Punkte – der erste Sieg für Österreich seit 2014, obwohl das Land in den Ipsos-iSay-Prognosen gar nicht unter den Favoriten gelistet war.
- Israel (Yuval Raphael – „New Day Will Rise“)
Mit einer kraftvollen Darbietung sicherte sich Israel den zweiten Platz (357 Punkte). Zwar wurde Yuval Raphael nicht als Favorit gehandelt, sie überzeugte jedoch durch Emotionalität und kulturelle Tiefe.
- Estland (Tommy Cash – „Espresso Macchiato“)
Trotz Kontroversen um angebliche italienische Klischees erreichte Tommy Cash mit 356 Punkten den dritten Platz. Seine Performance unterstrich die Unberechenbarkeit und die Macht des Publikums.
- Favoriten enttäuschen:
Schweden und das Vereinigte Königreich schnitten unterschiedlich ab. Während Schweden mit 321 Punkten den vierten Platz belegte, landete das Vereinigte Königreich überraschend nur auf Platz 19 mit 88 Punkten – weit entfernt von den Vorhersagen.
Mehr als nur ein Wettbewerb
Der Eurovision Song Contest 2025 war mehr als nur ein Musikwettbewerb – er war ein kulturelles Ereignis, das Menschen in ganz Europa verband. Die Teilnahme der Ipsos-iSay-Community spiegelte die Begeisterung wider, die der Contest weckt. Seine Fähigkeit, zu überraschen, Erwartungen zu durchbrechen und eine Vielzahl musikalischer Talente zu präsentieren, macht den Eurovision Song Contest auch weiterhin zu einem faszinierenden Spektakel.
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*Diese Ergebnisse spiegeln die Meinungen von Ipsos iSay-Websitebesuchern wider und müssen nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung sein.
