Ehe vs. Single-Leben: Macht der Ring wirklich einen Unterschied?

Solange sich Menschen verlieben und entlieben, taucht eine Frage immer wieder auf: Sind verheiratete Menschen tatsächlich glücklicher als Singles? 

In Teil 1 unserer Serie haben wir das globale Glücksempfinden in der Liebe untersucht und gefragt, was Erfüllung in Beziehungen für die Menschen bedeutet. Teil 2 der Ipsos-Studie „Love Life Satisfaction 2026“ vertieft diese Debatte nun und vergleicht, wie Verheiratete und Unverheiratete ihr Liebesleben, ihre sexuelle Zufriedenheit und das Gefühl, geliebt zu werden, wahrnehmen. 

Das Fazit? Ein Ehering zaubert nicht automatisch Glück herbei, doch unsere Ergebnisse zeigen überraschende Muster auf, wie Menschen weltweit Liebe erleben. Schauen wir uns die Details an. 

1. Warum eine Ehe oder Partnerschaft das Wohlbefinden steigern kann 

2. Die Kluft bei Romantik und Sex: Was steckt wirklich dahinter? 

3. Sich geliebt zu fühlen, hängt nicht nur von einer Ehe ab 

4. Verheiratete und Singles in Europa 

5. Verheiratete und Singles in Nordamerika 

6. Europa und Nordamerika im globalen Vergleich 

7. Ihre Meinung kann das globale Bild der Liebe mitgestalten 

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1. Warum eine Ehe oder Partnerschaft das Wohlbefinden steigern kann

Sind Paare glücklicher, nur weil sie zusammen sind, oder steckt mehr dahinter? 

Ein Blick auf die Daten zeigt: Verheiratete oder in Partnerschaft lebende Menschen berichten durchweg von einer höheren Zufriedenheit in ihrem romantischen und sexuellen Leben. Im Durchschnitt geben in den 29 untersuchten Ländern mehr als acht von zehn Befragten an, mit ihrer Beziehung zufrieden zu sein und sich geliebt zu fühlen. 

Doch Glück ist nicht allein Paaren vorbehalten. 72 % der unverheirateten Befragten geben an, sich geliebt zu fühlen, was zeigt, dass Liebe und Erfüllung nicht an eine Partnerschaft gebunden sind. Freunde, Familie und der Rückhalt in der Gemeinschaft spielen eine zentrale Rolle für das Wohlbefinden – sowohl bei Verheirateten (83 % fühlen sich geliebt) als auch bei Unverheirateten. 

2. Die Kluft bei Romantik und Sex: Was steckt wirklich dahinter?

Ist Ihr Liebesleben mit einem Partner besser oder fühlt es sich nur so an? 

Der Unterschied in der Zufriedenheit mit dem Liebes- und Sexleben ist bemerkenswert. Etwa sieben von zehn verheirateten oder in Partnerschaft lebenden Befragten sind in diesen Bereichen zufrieden, verglichen mit nur der Hälfte der Singles. Dieser Abstand von 22 Punkten deutet darauf hin, dass feste Beziehungen oft emotionale Sicherheit, regelmäßige Nähe und Klarheit über die Zukunft bieten. 

Dennoch können auch Singles erfüllende romantische Erfahrungen machen. Persönliche Entwicklung, Dates und Freundschaften tragen auf ihre ganz eigene Weise zu bedeutsamer Nähe und Intimität bei. 

3. Sich geliebt zu fühlen, hängt nicht nur von der Ehe ab

Können Sie sich auch ohne feste Partnerschaft innig geliebt fühlen? Die Antwort könnte Sie überraschen. 

Wenn es nur darum geht, sich geliebt zu fühlen, verringert sich der Abstand. 83 Prozent der Verheirateten oder in Partnerschaft Lebenden geben an, sich geliebt zu fühlen, verglichen mit 72 % der Singles. Eine Partnerschaft stärkt zwar das Gefühl der Liebe, aber die Mehrheit der Unverheirateten erfährt dennoch starken emotionalen Rückhalt durch Freunde, Familie und ihr soziales Umfeld. 

Das zeigt: Emotionale Erfüllung ist mehr als nur die Ehe. Glück in der Liebe hängt oft viel stärker von der Qualität Ihrer Bindungen ab als von Ihrem Beziehungsstatus. 

4. Verheiratete und Singles in Europa

Finden Europäer ihr Liebesglück, oder variiert dies je nach Land? 

Auch in Europa berichten Verheiratete oder in Partnerschaft lebende Menschen von einer höheren Zufriedenheit mit ihrem romantischen und sexuellen Leben als Singles, doch die Zahlen variieren. In Spanien sind 83 % der verheirateten oder in Partnerschaft lebenden Befragten zufrieden, verglichen mit 56 % der Singles, während sich in den Niederlanden 78 % der verheirateten oder verpartnerten Personen zufrieden fühlen gegenüber 52 % der Singles. Frankreich verzeichnet 71 % gegenüber 48 % und Italien 68 % gegenüber 45 %. 

"Was das Gefühl, geliebt zu werden, anbelangt, so geben 83–85 % der verheirateten oder verpartnerten Europäer an, sich geliebt zu fühlen. Bei den Singles liegt dieser Wert mit 70–72 % immer noch hoch und entspricht dem weltweiten Durchschnitt." Diese Zahlen zeigen: Ehe und langfristige Partnerschaften steigern die Zufriedenheit, doch auch Singles in Europa genießen bedeutungsvolle Beziehungen zu Freunden, Familie und Gemeinschaft. 

5. Verheiratete und Singles in Nordamerika

Wie schneiden Nordamerikaner in der Liebe ab: Macht ein Ring wirklich einen Unterschied? 

In Nordamerika ist das Muster ähnlich. 73 % der verheirateten oder verpartnerten US-Amerikaner und 71 % der Kanadier berichten von Zufriedenheit mit ihrem Liebes- und Sexualleben, während dies nur 51 % der Singles in den USA und 49 % der kanadischen Singles so empfinden. 

Das Gefühl, geliebt zu werden, ist bei Verheirateten und Verpartnerten mit 83–85 % hoch, während Singles mit 70–72 % fast genau im globalen Durchschnitt liegen. Diese Zahlen belegen, dass die Ehe der emotionalen und romantischen Zufriedenheit einen Schub verleiht, Singles in Nordamerika aber – wie anderswo auch – starke Beziehungen und wertvolle Verbindungen außerhalb einer Partnerschaft pflegen. 

6. Europa und Nordamerika im globalen Vergleich

Sind Liebe und Zufriedenheit in Europa und Nordamerika besser oder einfach nur anders als anderswo? 

Betrachtet man das weltweite Bild, berichten Verheiratete oder Verpartnerte in einigen Ländern von noch höherer Zufriedenheit als in Europa und Nordamerika. Brasilien führt; hier sind 87 % der verheirateten/verpartnerten Befragten zufrieden, Mexiko erreicht 85 % und Japan kommt auf 86 % – das zeigt, dass die EU und Nordamerika zwar solide dastehen, aber nicht die weltweite Spitze bilden. 

Die Kluft zwischen Verheirateten und Unverheirateten ist über die Regionen hinweg ähnlich: 20–25 Punkte bei der romantischen und sexuellen Zufriedenheit, wobei Europa und Nordamerika denselben Trend zeigen. Auch das Gefühl, geliebt zu werden, folgt diesem Muster: Verheiratete oder Verpartnerte liegen bei 83–85 %, Singles bei 70–72 % – was fast genau den globalen Durchschnitten von 83 % und 72 % entspricht. 

Das Fazit ist eindeutig: Eine Ehe oder langfristige Partnerschaft steigert messbar die Zufriedenheit im Liebesleben und das Gefühl, geliebt zu werden, aber Singles weltweit – auch in Europa und Nordamerika – erleben dennoch tiefe emotionale Verbindungen. Glück hängt von der Qualität der Beziehungen ab, nicht nur vom Familienstand. 

Ihre Stimme kann das globale Bild der Liebe prägen

Haben Sie sich je gefragt, wie Ihre Erfahrung mit der Liebe im Vergleich zu der von anderen weltweit abschneidet? 

Genau wie Teil 1 unserer Serie basiert auch diese Analyse auf echten Menschen, die ihre Erfahrungen teilen. Ob verheiratet, verpartnert, Single oder „es ist kompliziert“ – Ihre Perspektive zählt. Wenn Sie der Ipsos iSay Community beitreten, können Sie dabei helfen, zukünftige Erkenntnisse über Liebe, Beziehungen und Wohlbefinden auf der ganzen Welt zu gestalten. 

Melden Sie sich noch heute an, um Ihrer Stimme Gehör zu verschaffen und Ihre Erfahrungen in das Gespräch über Glück und Liebe im Jahr 2026 einzubringen. 

 

Source: Ipsos-Studie, durchgeführt online zwischen dem 24. Dezember 2025 und dem 9. Januar 2026 unter 23.268 Erwachsenen in 29 Ländern. 

 

Dieser Inhalt wurde unter Verwendung von KI-Technologie übersetzt. Obwohl sichergestellt werden soll, dass er genau ist, können einige Nuancen oder Fehler vorhanden sein. Um das Originalmaterial auf Englisch zu lesen, klicken Sie bitte hier. 

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