Der Weg zum Eurovision 2026 war bereits von vielen unerwarteten Wendungen und viralen Momenten geprägt. Schon vor dem großen Finale in Wien haben die nationalen Vorentscheide in ganz Europa für reichlich Gesprächsstoff unter den Fans gesorgt. Von den Comebacks etablierter Popstars über genreübergreifende Auftritte bis hin zu Social-Media-Phänomenen: Jede Woche brachte neue Entwicklungen mit sich. Sie zeigen, dass die Vorbereitungen auf den Eurovision genauso spannend sind wie der Wettbewerb selbst.
Italien: Ein enges Rennen beim Sanremo-Festival
Das italienische Sanremo-Festival 2026 endete am 28. Februar mit dem Sieg von Sal Da Vinci für seine einfühlsame Ballade „Per sempre sì“.
Knapper Sieg gegen TikTok-Favoriten
Zwar konnte sich offiziell kein TikTok-Star den Sieg sichern, doch die enorme Online-Resonanz rund um aufstrebende Künstler zeigte deutlich, wie der italienische Vorentscheid Tradition mit der digitalen Fankultur vereint.
Da der Gewinner des Sanremo-Festivals Italien beim Eurovision vertritt, warten die Fans gespannt darauf, wie diese klassische Ballade auf der Bühne in Wien wirken wird.
Großbritannien: Eine mutige interne Entscheidung
Großbritannien wählte einen anderen Ansatz und bestimmte den Beitrag für den Eurovision 2026 intern, anstatt einen öffentlichen Vorentscheid zu veranstalten. Der ausgewählte Song „Eins Zwei Drei“ zog durch seinen verspielten, deutschsprachigen Titel die Aufmerksamkeit auf sich. Auch ohne einen im Fernsehen übertragenen Wettbewerb löste diese Entscheidung zahlreiche Diskussionen aus. Sie machte deutlich, dass Überraschungen nicht nur auf der Bühne, sondern ebenso hinter den Kulissen stattfinden.
Großbritannien wählte einen anderen Ansatz und bestimmte den Beitrag für den Eurovision 2026 intern, anstatt einen öffentlichen Vorentscheid zu veranstalten. Der ausgewählte Song „Eins Zwei Drei“ zog durch seinen verspielten, deutschsprachigen Titel die A
Das Deutsche Finale 2026, das am 28. Februar stattfand, war einer der spannendsten Wettbewerbe der Saison. Sarah Engels gewann mit ihrem Popsong „Fire“ und setzte sich damit knapp gegen den Indie-Newcomer Wavvyboi durch. Der Wettbewerb unterstrich Deutschlands Mischung aus bekannten Stars und frischen Stimmen, die die Fans bis zum letzten Moment mitfiebern ließ und bewies, dass selbst etablierte Künstler auf harte Konkurrenz treffen können.
Spanien: Ein historischer Rückzug
Spanien sorgte für Schlagzeilen, als RTVE im September 2025 ankündigte, dass das Land sich vom Eurovision 2026 zurückziehen würde, da es politische Bedenken bezüglich der Teilnahme Israels gab. Nachdem die Europäische Rundfunkunion den Startplatz von Israel bestätigte, entschied sich Spanien, weder anzutreten noch den Wettbewerb auszustrahlen. Dies markiert die erste Abwesenheit des Landes seit seinem Debüt im Jahr 1961. Dieser Schritt sorgte in der gesamten Eurovision-Community für Aufsehen und zeigt, dass sich die diesjährigen Überraschungen nicht nur auf die Songs beschränken, sondern auch durch unerwartete Entscheidungen hinter den Kulissen entstehen können.
Frankreich: Eine junge Stimme geht ins Rennen
Frankreich hat seine Vertreterin für den Eurovision 2026 durch eine interne Auswahl ernannt und sich für die 17-jährige Sängerin Monroe mit dem Song „Regarde!“ entschieden. Monroe, die bereits als Gewinnerin der Talentshow Prodiges bekannt ist, bringt eine kraftvolle, durch klassisches Training geformte Stimme mit und verleiht dem diesjährigen französischen Beitrag eine frische, jugendliche Energie. Ihre Nominierung führt die aktuelle Strategie des Landes fort, auf interne Entscheidungen statt auf im Fernsehen übertragene Vorentscheide zu setzen. Fans sind bereits gespannt darauf, wie sich ihre Mischung aus klassischem Gesang und moderner Pop-Produktion auf der Eurovision-Bühne in Wien präsentieren wird.
San Marino: Senhit und Boy George im Rampenlicht
San Marino sorgte 2026 für Schlagzeilen, als die erfahrene Eurovision-Teilnehmerin Senhit zusammen mit der legendären britischen Popikone Boy George Una Voce per San Marino 2026 mit ihrem Song „Superstar“ gewann. Ihr Sieg im nationalen Finale am 6. März erregte internationale Aufmerksamkeit und zeigte, dass San Marinos Auswahlverfahren genauso viel Aufsehen erregen kann wie die Hauptbühne des Eurovision Song Contests selbst.
Finnland: Sieg für den Genre-Mix
Bei der finnischen UMK 2026 am 28. Februar wurden Linda Lampenius & Pete Parkkonen mit „Liekinheitin“ zu den Siegern gekürt – ein energiegeladener Rock-Song gepaart mit einer theatralischen Performance. Dieser Gewinn überraschte eingefleischte Fans, die auf einen Pop-Favoriten gesetzt hatten, und zeigt, dass nationale Vorentscheide auch mutige, unkonventionelle Auftritte belohnen. Rekordverdächtige Abstimmungsergebnisse bestätigten einmal mehr, dass das Publikum Kreativität und Originalität bei Eurovision-Beiträgen schätzt.
Litauen: Ein Auswahl-Marathon
Litauen veranstaltete mit der Eurovizija.LT 2026 erneut einen der längsten und detailliertesten nationalen Auswahlprozesse. Der Wettbewerb umfasste 40 Acts in fünf Qualifikationsrunden, bevor das Finale am 27. Februar stattfand, bei dem Lion Ceccah als Gewinner hervorging. Das mehrwöchige Format fesselte die Fans während der gesamten Saison und beweist, dass Litauens Ansatz hervorragend funktioniert, um Vorfreude und Spannung aufzubauen, noch bevor die Scheinwerfer der eigentlichen Eurovision-Bühne erstrahlen.
Rumänien: Eine Rückkehr auf die Eurovision-Bühne
Rumäniens Selecția Națională 2026 (Nationale Vorentscheidung 2026) markierte die Rückkehr des Landes zum Eurovision Song Contest nach einer zweijährigen Pause, die durch finanzielle und rundfunktechnische Herausforderungen bedingt war. Alexandra Căpitănescu gewann die Vorentscheidung mit dem Song „Choke Me“ und sicherte sich durch das Votum der Jury ihr Ticket nach Wien. Ihr Sieg bringt eine kraftvolle neue Stimme in das Eurovision-Line-up und unterstreicht Rumäniens neuen Ehrgeiz, auf der Bühne des Wettbewerbs wieder sichtbar mitzuwirken.
Warum nationale Vorentscheide so wichtig sind
Von Boy George in San Marino über die knappe Abstimmung in Deutschland, die große Resonanz in den sozialen Medien in Italien und den historischen Rückzug Spaniens bis hin zu den unkonventionellen finnischen Gewinnern – die nationalen Vorentscheide schreiben ihre ganz eigenen Geschichten. In San Marino verlieh die Rückkehr prominenter Akteure einem kleinen, aber ambitionierten Wettbewerb zusätzliche Aufmerksamkeit und internationale Strahlkraft. Deutschland bot ein spannendes Finale, das zeigte, dass selbst etablierte Musiker auf harte Konkurrenz treffen. Die Sanremo-Finalisten in Italien vereinten Tradition mit viraler Energie im Netz und machten deutlich, wie sehr soziale Medien die Favoritenrolle mitbestimmen. Der Rückzug Spaniens führte dem Publikum vor Augen, dass Überraschungen nicht nur auf der Bühne geschehen. Finnlands mutiger, theatralischer Beitrag feierte Kreativität, Vielfalt und Inklusion und spiegelt damit den Ansatz des Eurovision Song Contests wider, unterschiedlichsten Stimmen eine Bühne zu bieten.
Diese Wettbewerbe stehen für Ambition, Originalität und unerwartete Momente, lange bevor die Bühne in Wien erstrahlt – ein klares Zeichen dafür, dass im Jahr 2026 alles möglich ist.
Diskutieren Sie mit
Welcher Moment aus den nationalen Vorentscheiden ist Ihnen dieses Jahr besonders im Gedächtnis geblieben? War es eine mutige interne Nominierung, ein viraler TikTok-Erfolg oder das Comeback einer Musiklegende? Teilen Sie Ihre Gedanken, diskutieren Sie mit anderen Fans und verraten Sie uns, auf welche Acts Sie sich auf der Eurovision-Bühne am meisten freuen. Ihre Meinung prägt den Austausch: Jede Perspektive zählt, wenn wir gemeinsam die Vorfreude auf den Eurovision 2026 teilen.
Quellen
• RAI / Pressemitteilung Festival di Sanremo 2026, Sal Da Vinci vertritt Italien beim Eurovision 2026 (eurovision.com)
• EurovisionWorld / Deutschland Das Deutsche Finale 2026, Sarah Engels gewinnt mit Fire (eurovisionworld.com)
• RTVE / Ankündigung Rückzug Spanien, Spanien zieht sich vom Eurovision 2026 zurück (eurovisionworld.com)
• Eurovision.com / Finnland UMK 2026, Linda Lampenius & Pete Parkkonen gewinnen (eurovision.com)
• EurovisionWorld / San Marino Una Voce per San Marino 2026, Teilnahme von Senhit & Boy George (eurovisionworld.com)
• Eurovision.com / Rumänien Selecția Națională 2026 (Nationale Vorentscheidung 2026) Ergebnisse (eurovision.com)
• Eurovision.tv / Frankreich interne Auswahl, Monroe für Eurovision 2026 nominiert (eurovision.tv)
• EurovisionWorld / Litauen Eurovizija.LT 2026, Lion Ceccah gewinnt (eurovisionworld.com)
Dieser Inhalt wurde unter Verwendung von KI-Technologie übersetzt. Obwohl sichergestellt werden soll, dass er genau ist, können einige Nuancen oder Fehler vorhanden sein. Um das Originalmaterial auf Englisch zu lesen, klicken Sie bitte hier.
